AVATECH AG

12-05-2009

Folgekosten $ 50'000 bei Verlust eines Firmenlaptops

Das amerikanische Ponemon Institute errechnet in einer Studie schockierenden Kosten, welche einem Unternehmen durch den Verlust eines Firmenlaptops entstehen.

 

In einem Blog des amerikanischen Ponemon-Institute äussert sich Mike Spinney unter dem Titel „Gambling with Laptop Security“ zum fahrlässigen Umgang von Unternehmen bzw. deren Vertretern mit Ihren Laptops und deren Sicherheit. Die Erkenntnisse einer Dell-unterstützten Studie wurden auch auf unserer Website (Amerikaner verlieren über 12'000 Laptops pro Woche) angesprochen.

 

Intel unterstützte nun eine Folgestudie, welche die Kosten bei Verlust eines Firmenlaptops untersuchte – mit ernüchternden Ergebnissen: Die Folgekosten belaufen sich auf durchschnittlich 50'000 Dollar pro Fall, verursacht hauptsächlich durch Missbrauch und Ersatz der auf dem Laptop gefundenen Daten.

 

Mike Spinney erwähnt in seinem Blog, dass sich die Medienberichterstattung auf diese eindrückliche Zahl gestürzt, aber kaum die fehlenden Massnahmen der betroffenen Unternehmen erwähnt habe, um solch gravierenden Folgen zu vermeiden. Die Studie besagt, dass durch Verschlüsselung der Daten der durchschnittliche Schaden „nur“ noch 40'000 Dollar beträgt. Der Schaden könnte mit geeigneten Massnahmen beträchtlich minimiert werden – unter anderem auch durch die konsequente Anwendung eines Lost&Found-Systems für Firmen-Laptops und selbst für Firmen-Mobiltelefone oder PDAs: VmarkID ist ein Teil dieser Lösung.

Allein der Vertrauensverlust der Kundschaft bei Verlust von mässig sensiblen Daten ist kaum mit Geld aufzuwiegen.

Die Intel-Ponemon-Studie weist nach, dass die Folgekosten bei einem Laptop-Verlust gewaltig unterschätzt werden.